Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung stellen ein bedeutendes Problem im Wach- und Sicherheitsgewerbe dar. Diese Praktiken untergraben nicht nur die Integrität des Arbeitsmarktes, sondern gefährden auch die sozialen und wirtschaftlichen Standards, die für alle Unternehmen geltend sind. Daher hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls eine gezielte Prüfung gestartet, um diese Probleme offensiv anzugehen.
Am 17. November 2025 begannen bundesweite Schwerpunktprüfungen, an denen mehr als 2.100 Zollbeamte beteiligt sind. Die Kontrollen konzentrieren sich auf die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen und illegale Beschäftigung von Ausländern. Ein unverzichtbarer Aspekt dieser Aktion ist die Durchsetzung des Mindestlohns sowie die Überprüfung unerlaubter Arbeitnehmerüberlassungen.
Die Begriffe "Schwarzarbeit" und "illegale Beschäftigung" beziehen sich auf Beschäftigungsverhältnisse, die nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmenbedingungen entsprechen. Dazu zählen unter anderem die Nichteinhaltung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie die illegale Anstellung von Arbeitnehmern ohne die erforderlichen Genehmigungen.
Die Schwerpunktaktion zielt darauf ab, durch verstärkte Kontrollen und Überprüfungen der oben genannten Punkte illegale Praktiken im Wach- und Sicherheitsgewerbe zu unterbinden. Der Zoll lässt alle Hauptzollämter in die Prüfungen einfließen, um eine breite Abdeckung zu garantieren.
Die Maßnahmen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls sind eine gezielte Initiative zur Bekämpfung von Schwarzarbeit. Sie hat zum Ziel, die gesetzlichen Vorgaben durchzusetzen und einen fairen Wettbewerb innerhalb der Branche zu gewährleisten. Diese gesetzlich verankerten Kontrollen sind entscheidend, um die Wettbewerbsbedingungen für legale Unternehmen zu verbessern.
Insgesamt zeigt die deutschlandweite Schwerpunktprüfung, dass die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigungsverhältnissen im Wach- und Sicherheitsgewerbe höchste Priorität hat. Die anstehenden Überprüfungen könnten weitreichende Konsequenzen für die Branche haben. Können solche Maßnahmen nachhaltig zur Reduzierung von illegalen Beschäftigungsverhältnissen beitragen?
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Quelle: ASW Nord