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Weiterbildungen für Sicherheit und Brandschutz

Geschrieben von Bastian Fricke | 6. September 2026, 03:00:07 Z

Das VdS-Bildungszentrum stellt für 2027 ein neues Lehrgangsprogramm mit rund 220 Angeboten bereit. Für Betriebe aus der Sicherheitstechnik ist das vor allem eine Frage der Auswahl: Welche Inhalte passen wirklich zum eigenen Bedarf, und wo lohnt sich Weiterbildung als Firmenseminar?

Breites Programm mit direktem Praxisbezug

Das Lehrgangsprogramm 2027 umfasst rund 220 Lehrgänge, Workshops, Online-Seminare und Web Based Trainings. Abgedeckt werden die Themenfelder Brandschutz, Security, Cyber-Security/Informationssicherheit, Elektrische Anlagen, Arbeitsschutz und Naturgefahren. Für Errichterbetriebe ist daran vor allem interessant, dass das Angebot nicht auf ein einzelnes Fachthema verengt ist, sondern mehrere Bereiche der Unternehmenssicherheit zusammenführt. Das erleichtert die Einordnung, welche Qualifizierung für den eigenen Betrieb gerade den größten Nutzen bringt.

Was die Zahlen über den Umfang sagen

Das Programm ist ab sofort kostenlos als Download unter vds.de/2027 verfügbar und kann auf Wunsch auch gedruckt per Post angefordert werden. Neben dem Umfang fällt die Struktur auf: Zahlreiche Termine, verschiedene Formate und die Möglichkeit, Fortbildungen auch individualisiert als Firmenseminar durchzuführen. Wer im Tagesgeschäft mit Projekten, Service und Personalplanung arbeitet, muss Weiterbildung deshalb nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch mitdenken. Die Frage ist dann weniger, ob es passende Inhalte gibt, sondern wie sie in den Betriebsablauf passen.

Begriffe aus dem Programm richtig einordnen

Im Lehrgangsangebot tauchen mehrere Formate auf, die unterschiedliche Lernbedarfe abdecken. Lehrgänge und Workshops stehen für strukturierte Vermittlung, Online-Seminare für ortsunabhängige Teilnahme und Web Based Trainings für digitale Selbstlernangebote. Der Begriff Firmenseminar bedeutet hier, dass VdS-Fortbildungsveranstaltungen individualisiert für ein Unternehmen durchgeführt werden können. Für Betriebe ist diese Differenzierung wichtig, weil sie nicht nur das Thema, sondern auch die Lernform passend zur eigenen Situation auswählen können.

Neue Inhalte und bewährte Bausteine

Das Programm verbindet bewährte Angebote mit neuen Veranstaltungen. Genannt wird der VdS-Lehrgang „Brandschutzbeauftragter“, der seit Jahrzehnten Weiterempfehlungsraten von mehr als 99% erhält. Neu hinzugekommen sind unter anderem vier Lehrgänge im Bereich Security: „Dokumentenprüfung: Von der Sichtprüfung bis zur Identitätsfeststellung“, „Fachplanung Zufahrtsschutz“, „Einbruchschutz für die Versicherungswirtschaft – kompakt & praxisnah“ und der Workshop „Kapazitiver Feldänderungsmelder Cx-1“. Hinzu kommen neue Seminare zur europäischen NIS-2-Richtlinie, darunter ein Online-Seminar über vier Vormittage und eine 90-minütige Einführung.

Wie Betriebe mit dem Angebot arbeiten können

Aus dem Programm selbst ergeben sich drei naheliegende Ansätze: erstens die Nutzung des kostenlosen Downloads zur schnellen Sichtung, zweitens die Auswahl einzelner Formate nach Bedarf und drittens die Durchführung als Firmenseminar. Wer Fortbildung im Betrieb steuert, kann damit Themen, Zeitbedarf und Teilnehmerkreis besser zusammenbringen. Entscheidend ist dabei nicht die Menge der Angebote allein, sondern die Frage, welche Inhalte im eigenen Haus den größten praktischen Nutzen stiften. Genau dort beginnt die eigentliche Auswahlarbeit.

Institutioneller Rahmen und weitere Informationen

Das Angebot stammt vom VdS-Bildungszentrum. Zusätzlich zum Lehrgangsprogramm verweist VdS auf einen Newsletter, über den Interessierte regelmäßig Informationen zu neuen Veranstaltungen, Terminen und Hintergrundartikeln erhalten können. Wer nicht nur einzelne Termine sucht, sondern Entwicklungen im Blick behalten will, findet dort einen kontinuierlichen Informationskanal. Mehr Informationen zum Netzwerk und zum Austausch zwischen Betrieben gibt es auch unter The Circle of Security Professionals.

Unterm Strich liefert das VdS-Bildungszentrum für 2027 ein breites und klar gegliedertes Weiterbildungsangebot. Für Errichterbetriebe bleibt die praktische Aufgabe, aus der Vielzahl der Formate die passenden Schwerpunkte zu ziehen und Weiterbildung so in den Betrieb zu integrieren, dass sie im Alltag trägt. Wie andere inhabergeführte Betriebe solche Entscheidungen treffen, zeigt sich oft erst im Austausch – genau dafür steht The Circle of Security Professionals. Wer wissen will, wie andere inhabergeführte Errichterbetriebe mit Weiterbildung, Auswahl und Priorisierung umgehen, findet im Austausch von The Circle of Security Professionals belastbare Antworten. Weitere Informationen zum Netzwerk und zu Veranstaltungen innerhalb des Kreises helfen dabei, solche Fragen gemeinsam einzuordnen.

Quelle: VdS