Cyberabwehr und Notfallplanung in Unternehmen verbessern

  • Januar 28, 2026

Cyberabwehr und Notfallplanung in deutschen Unternehmen: Ein Blick auf die Schwächen

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass viele Unternehmen in Deutschland Rücksicht auf die Sicherheit ihrer IT-Systeme nehmen und aktiv Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe implementieren. Dennoch offenbart die Untersuchung gravierende Defizite in der Notfallplanung, insbesondere im Hinblick auf Material- und Personalausfälle. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass deutsche Firmen zwar technische Sicherheitsvorkehrungen treffen, jedoch weniger gut auf potenzielle Krisensituationen vorbereitet sind, die auch ihre Betriebsabläufe erheblich stören könnten.

In Kürze

  • Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu Unternehmenssicherheit.
  • Viele Firmen setzen Maßnahmen gegen Cyberangriffe um.
  • Erhebliche Lücken in der Notfallplanung für Material- und Personalausfälle.
  • Technische Sicherheit wird priorisiert, während betriebliche Krisenbewältigung vernachlässigt wird.
  • Erforderlicher Handlungsbedarf in der Notfallorganisation.

Kompakt zusammengefasst

Die IW-Studie legt offen, dass deutsche Unternehmen zwar einen hohen Stellenwert auf den Schutz ihrer IT-Systeme legen, jedoch bei der Entwicklung effektiver Notfallstrategien für den Fall von Material- und Personalausfällen erhebliche Schwächen aufweisen. Dies zeigt, dass ein ganzheitlicher Ansatz zur Sicherheitsvorkehrung notwendig ist, der nicht nur technische Aspekte, sondern auch betriebliche Abläufe und Notfallmanagement umfasst.


Quelle: Handelsblatt