CM Security hat als erstes Unternehmen eine VdS-Anerkennung für ein Funksystem nach VdS 3106 Klasse B erhalten. Damit liegt ein System vor, das nach den derzeit höchsten Sicherheitsanforderungen im Bereich der funkbasierten Einbruch- und Überfallmeldeanlagen geprüft wurde. Für Errichterbetriebe ist das vor allem deshalb relevant, weil damit die Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sabotagesicherheit und Cyber Security klar benannt und unabhängig bestätigt sind.
Was die neue Anerkennung für die Praxis bedeutet
Im Mittelpunkt steht ein Funksystem, das nach den Richtlinien VdS 3106 in Sicherheitsklasse B anerkannt wurde. Geprüft wurden dabei die Funk-Einbruchmeldezentrale CM2060/70, das Funk-Gateway CM0226 sowie ausgewählte Funk-Sensoren. Für die Praxis ist entscheidend: Das System wurde in einem unabhängigen und akkreditierten Labor auf Zuverlässigkeit, Wirksamkeit, Sabotagesicherheit und erweiterte Anforderungen an die Cyber Security geprüft. Das ist kein theoretischer Wert, sondern eine klare technische Einordnung für den Einsatz in sicherheitskritischen Anlagen.
Welche Anforderungen dahinterstehen
Die Anerkennung nach VdS 3106 erfüllt automatisch auch die Vorgaben der EN 50131-5-3 Grad 3. Damit wird ein Sicherheitsniveau bestätigt, das für funkbasierte Einbruch- und Überfallmeldeanlagen als besonders hoch eingeordnet wird. Die Quelle nennt außerdem, dass das System extrem unempfindlich gegenüber Funkstörungen sein soll und Sabotageversuche, etwa durch Störsender, sicher erkennen und melden kann. Für Errichterbetriebe bedeutet das: Die technische Auswahl wird stärker über nachgewiesene Sicherheitsmerkmale entschieden als über bloße Funktionsversprechen.
Die zentralen Begriffe im Überblick
VdS 3106 Klasse B bezeichnet hier die Sicherheitsklasse, nach der das Funksystem anerkannt wurde. EN 50131-5-3 Grad 3 ist die europäische Norm, deren Vorgaben mit der VdS-Anerkennung automatisch erfüllt werden. Sabotagesicherheit meint den Schutz vor gezielten Eingriffen in das System. Cyber Security steht in diesem Zusammenhang für erweiterte Sicherheitsanforderungen gegen digitale Angriffe. Für die Einordnung im Alltag zählt vor allem eines: Die Begriffe beschreiben keine Theorie, sondern prüfbare Anforderungen an ein belastbares Funksystem.
Worauf Errichter bei solchen Systemen achten müssen
Aus der Anerkennung lassen sich für die Praxis vor allem drei Punkte ableiten: Erstens muss ein Funksystem Störungen erkennen, nicht nur tolerieren. Zweitens braucht es einen Nachweis, dass Sabotageversuche gemeldet werden. Drittens spielt die Prüfung in einem unabhängigen, akkreditierten Labor eine zentrale Rolle. Genau diese Kombination ist für die Auswahl eines Systems relevant, wenn Funk in sicherheitskritischen Umgebungen eingesetzt wird. Wer solche Anlagen plant oder wartet, sollte daher nicht nur auf Reichweite und Komponenten schauen, sondern auf die nachgewiesene Sicherheitsklasse.
Wo der Austausch in der Branche hilft
Die technische Einordnung solcher Systeme bleibt in der Praxis oft eine Frage der Erfahrung im Betrieb. Wer wissen will, wie andere inhabergeführte Errichterbetriebe mit der Bewertung von VdS-anerkannten Funksystemen umgehen, findet im Austausch von The Circle of Security Professionals belastbare Antworten. Genau dort geht es darum, technische Anforderungen, Kundenanforderungen und die Einordnung neuer Systeme gemeinsam zu besprechen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Entscheidung nicht an der Oberfläche hängen bleiben soll, sondern an nachvollziehbaren Kriterien.
Die Anerkennung von CM Security zeigt, wie konkret Sicherheitsanforderungen an funkbasierte Einbruch- und Überfallmeldeanlagen heute geprüft werden. Für Errichterbetriebe ist das vor allem eine Frage sauberer Bewertung: Welche Systeme halten Funkstörungen aus, welche melden Sabotage zuverlässig, und welche Nachweise liegen tatsächlich vor? Wer solche Fragen im eigenen Betrieb systematisch einordnen will, kommt im Austausch meist schneller zu belastbaren Entscheidungen als allein – etwa im Kreis von Betrieben, die ähnliche Projekte bearbeiten und Erfahrungen teilen. Mehr dazu auch über Veranstaltungen von The Circle of Security Professionals.
Quelle: VdS