Reverse Mentoring - Hype oder sinnvolles Instrument?

  • April 24, 2026

In einem Interview mit dem Wirtschaftskurier spricht Gabriele Hässig, Top-Managerin bei Procter & Gamble und Vorsitzende des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel, über Reverse Mentoring. Dabei sind junge Menschen die Mentoren und ältere die Mentees, also jene, die vom Mentoring profitieren. Was ist davon zu halten und taugt die Idee auch für kleine und mittlere Unternehmen? 

Schlüsselbegriffe im Fokus

Reverse Mentoring ist ein zentrales Konzept in Unternehmen, bei dem jüngere Mitarbeiter in Mentorrollen für ältere Kollegen schlüpfen. Diese Praxis zielt darauf ab, die Sichtweisen beider Generationen zu integrieren und fördert einen Austausch von Erfahrungs- und Möglichkeitsintelligenz.

Dimensionen des Reverse Mentoring

Die Hauptdimensionen des Reverse Mentorings sind:

  • Erfahrungsintelligenz der älteren Generation
  • Möglichkeitsintelligenz der jüngeren Generation
  • Förderung eines erfrischenden Austausches

Strategien und Maßnahmen

Gabriele Hässig betont, dass Unternehmen wie Procter & Gamble auch in Zeiten des Wandels in die Ausbildung investieren müssen. Insbesondere die Implementierung zeitgemäßer Rekrutierungsinstrumente, wie der Nutzung von sozialen Medien zur Ansprache von Auszubildenden, zeigt nach Ansicht von Gabriele Hässig Erfolge.

Die Frage bleibt: Wie nachhaltig können diese Maßnahmen langfristig sein? Und sind solche Instrumente auch für kleine und mittlere Unternehmen sinnvoll oder nur für Großunternehmen? Fakt ist, dass viele Unternehmer gar keine Zeit haben, sich mit Ideen wie Reverse Mentoring zu befassen. Einzelne Ideen können sicher sinnvoll sein, etwa die Offenheit für neue Ideen der jungen Mitarbeiter. Doch erfolgreiche Geschäftsführer tun das ohnehin. Ist Reverse Monitoring einfach nur ein weiteres Schlagwort, das altbekanntes in neue Worte verpackt? Oder steckt mehr dahinter? 

Solche Fragen lassen sich am besten mit anderen Geschäftsführern diskutieren. Für Errichter von Sicherheitsanlagen, die an einem Austausch und einer Vernetzung interessiert sind, bietet sich die Möglichkeit, Teil von "The Circle of Security Professionals" zu werden. Hier finden Sie engagierte Fachkollegen, die ähnliche Herausforderungen angehen. Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr über unsere Initiativen.

Quelle: Wirtschaftskurier